Diagnostik

Labor

 

Neben den körperlichen Untersuchungen bieten wir zur Erkennung von Erkrankungen verschiedenste technische Untersuchungen an.

In Zusammenarbeit mit unserer Laborgemeinschaft können wir sämtliche Blutwerte und Untersuchungen von Körpermaterial anbieten.

 

In unserem Sofort-Labor führen wir die Bestimmung des Blutzuckers, der Blutgerinnung ("Quicktest", auch „Marcumar-Test“ oder "INR-Test" genannt), einen Schnelltest zum Ausschluss eines Herzinfarktes sowie Stuhl- und Urintests durch.

Die Ergebnisse dieser Sofort-Tests erhalten Sie innerhalb weniger Minuten und können sie anschließend mit einem unserer Ärzte besprechen.

Gesundheitsuntersuchung

 

Die Gesundheitsuntersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen alle 2 Jahre übernommen. Sie ist bei Männern und Frauen ab dem 35. Lebensjahr möglich. Der Sinn dieser Untersuchung ist die frühzeitige Erkennung von z.B. Stoffwechselstörungen, Bluthochdruck oder Nierenerkrankungen.

 

Im Rahmen der Untersuchung wir eine Befragung nach den Lebensgewohnheiten und Risikofaktoren (Rauchen, Sport usw.) durchgeführt. Die Familienanamnese (Erkrankungen von Familienangehörigen) klärt das Risiko einer vererblichen Krankheit.

Eine Blutabnahme mit Bestimmung des Blutzuckerwertes und Gesamtcholesterins gehört ebenso wie eine Urinuntersuchung dazu. Zudem erfolgt eine körperliche Untersuchung.

 

Alle Untersuchungsergebnisse besprechen wir in einem Abschlussgespräch mit unseren Patienten geben Hinweise zur Lebensgestaltung.

 

Die Gesundheitsuntersuchung kann auch auf wesentlich mehr Blutparameter ausgeweitet werden. Dies ist allerdings keine Kassenleistung und muss privat bezahlt werden.

EKG (Elektrokardiographie)

Die Elektrokardiographie ist die Aufzeichnung und Darstellung einer Herzstromkurve. Nach dem Aufzeichnen eines EKG kann der Arzt Rückschlüsse auf Störungen oder Erkrankungen ziehen. Dazu zählen:

  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzinfarkt
  • Überdosierung von Herzmedikamenten
  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße
  • Herzmuskelentzündung (Myokarditis)
  • Herzbeutelentzündung
  • Lungenerkrankungen (z.B. Lungenembolie)

 

Der Patient wird auf einer Liege gelagert und die Messelektroden werden auf der Haut der Arme, Beine und des Brustkorbes nach einem standardisierten Schema angebracht. Zur Verbesserung der Stromleitfähigkeit wird unter den Messelektroden ein Gel oder kleine befeuchtete Tupfer angebracht. Die Messelektroden werden mit einem Messgerät (EKG) verbunden und die Aufzeichnung beginnt. Die Messung ist für den Patienten völlig schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.

Belastungs-EKG

Bei einem Belastungs-EKG werden elektrische Herzströme unter einer definierten Belastung aufgezeichnet. Ein Elektrokardiogramm (EKG) zeichnet diese elektrischen Herzströme auf. Normales Gehen entspricht ca. 25 bis 50 Watt, Treppensteigen und Radfahren entsprechen ca. 75 bis 100 Watt und schnelles Fahrradfahren entspricht ca. 150 Watt.

 

Bestimmte Herzkrankheiten treten oft erst bei körperlicher Belastung zu Tage. Wenn ein Ruhe-EKG keine krankhaften Veränderungen zeigt wird häufig ein Belastungs-EKG durchgeführt, um krankhafte Veränderungen zu erkennen. Es können z.B. folgende Erkrankungen diagnostiziert werden:

 

  • Bluthochdruck
  • belastungsabhängige Herzrhythmusstörungen
  • Herzkranzgefässerkrankung
  • Therapieverlauf nach Herzinfarkt


Nach dem Aufzeichnen eines normalen EKGs in Ruhe wird der Patient auf einem Fahrrad oder Laufband mit vorgegeben Belastungsstufen belastet (Laufen bzw. Fahrradfahren). Alle 2 Minuten wirde die Belastungsstufe schrittweise erhöht. In jeder Belastungsstufe werden der Blutdruck und ein EKG aufgezeichnet.


Grundsätzlich ist das Belastungs-EKG eine sichere Untersuchungsmethode. Trotzdem kann es in seltenen Fällen zu Herzrhythmusstörungen kommen. Auch akute Herzschwäche kann während der Untersuchung auftreten. Aufgrund dieser Umstände ist bei der Untersuchung immer ein Arzt anwesend bzw. in unmittelbarer Nähe um sofort therapeutisch eingreifen zu können.

Lungenfunktionstest (Spirometrie)

 

Mit dem Lungenfunktionstest wird die Leistungsfähigkeit der Lungen und der Bronchien gemessen.

Der Patient atmet über ein Mundstück, das mit dem Spirometriegerät verbunden ist, Luft ein und wieder aus. Mit Hilfe des Spirometers werden die Menge und der Druck der vom Patienten ein- und ausgeatmeten Luft aufgezeichnet.

Dabei werden u.a. das Lungenvolumen, der Atemwiderstand, die Stärke der Lungenmuskulatur und das Atemvolumen gemessen. Die gemessenen Werte werden dann noch in Abhängigkeit zu Alter, Körpergröße und Geschlecht gebracht.

Hierdurch können Erkrankungen der Lunge festgestellt oder der Verlauf einer Lungenerkrankung überprüft werden.

 

Bei den Lungenerkrankungen gibt es zwei große Hauptgruppen: Die obstruktiven Lungenerkrankungen wie z.B. Asthma oder COPD und die restriktiven Lungenerkrankungen wie die Lungenfibrose.

Beide Erkrankungsgruppen können mit der Spirometrie gut diagnostiziert und überprüft werden.

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86825 Bad Wörishofen

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